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Meyer und Grimaldi neu im VDV-Spielerrat
VDV-Präsident Ramelow fordert Reformen
VDV-Präsident Carsten Ramelow hat bei der Spielerversammlung der Spielergewerkschaft VDV am Montagabend (11. Mai 2026) den überladenen FIFA-Match-Kalender kritisiert und den DFB zu einer europarechtskonformen Transferrechtsreform aufgerufen.
Konkret sagte der ehemalige Nationalspieler bei der Delegiertenversammlung in Gelsenkirchen, dass der enge FIFA-Match-Kalender die Spitzenspieler überlaste und zu einer Kannibalisierung der Wettbewerbe führe. Der Fußball brauche keinen Gigantismus und müsse zu einem gesunden Maß zurückfinden. Aus diesem Grund habe die VDV eine kartellrechtliche Beschwerde gegen die FIFA bei der Europäischen Kommission eingereicht.
Darüber hinaus forderte Carsten Ramelow den DFB dazu auf, das nationale Transferrecht nach den Vorgaben des Diarra-Urteils des Europäischen Gerichtshofes zu reformieren und somit die Freizügigkeit der Spieler weiter zu stärken. Ebenso machte sich der VDV-Präsident für eine umfassende Regionalligareform stark. Insbesondere müsse sichergestellt werden, dass jeder Meister direkt aufsteige. Zudem gelte es, die Spieler besser vor Gehaltsausfällen zu schützen.
Bei der Spielerversammlung standen turnusgemäß keine Neuwahlen des Präsidiums auf dem Programm. Allerdings wurden mit Dortmunds Torwart Alexander Meyer und Nürnbergs Stürmer Adriano Grimaldi zwei weitere erfahrene Lizenzspieler in den VDV-Spielerrat berufen.
Geehrt wurde unter anderem Peter Neururer für sein Engagement als Cheftrainer des VDV-Proficamps. Das diesjährige Camp wird unter Neururers Leitung am 7. Juli in der Sportschule Kaiserau starten. Dabei haben vereinslose Profis wieder die Möglichkeit, sich im Mannschaftstraining fit zu halten und sich in Testspielen für neue Aufgaben zu empfehlen. Unterstützt wird das VDV-Proficamp von der DFL.
Als aktiver Lizenzspieler wurde zudem BVB-Keeper Alexander Meyer für langjährige Mitgliedschaft in der Spielergewerkschaft mit der VDV-Ehrenmedaille in Bronze ausgezeichnet.
Die VDV-Kasse wurde erneut vom ehemaligen Bundesligaprofi Frank „Funny“ Heinemann geprüft, der einen positiven Bericht abgab. Das VDV-Präsidium wurde daraufhin einstimmig für das Geschäftsjahr 2024/2025 entlastet.
Einen gelungenen Ausklang fand die VDV-Spielerversammlung mit einem gemeinsamen Abendessen und einem Charity-Dartturnier zugunsten von UNICEF.
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