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DFL-WirtschaftsreportÂ
LizenzfuĂball mit neuem UmsatzrekordÂ
Nach der schweren Pandemiezeit geht es wirtschaftlich mit dem deutschen ProfifuĂball weiter bergauf. So knackten die 36 Lizenzklubs der Bundesliga und 2. Bundesliga in der Saison 2024/2025 erstmals die 6-Milliarden-Euro-Umsatzgrenze. Zudem gab es mit fast 21 Millionen abgesetzten Tickets einen neuen Zuschauerrekord.Â
Wie aus dem neuen DFL-Wirtschaftsreport hervorgeht, haben die Klubs der Bundesliga 5,1 Milliarden Euro umgesetzt, wĂ€hrend die Zweitligisten einen Umsatz in Höhe von 1,2 Milliarden Euro erlösten. Die Bundesligisten schlossen dabei mit einem Gewinn in Höhe von 242 Millionen Euro nach Steuern ab, die Zweitligisten machten ein Plus von 29 Millionen Euro. Von den 18 Bundesligisten schlossen 13 Klubs mit einem positiven Ergebnis nach Steuern ab (Vorsaison 9), bei den Zweitligisten waren es sogar 15 (Vorsaison 8). Die Eigenkapitalquote der Bundesligisten stieg auf 44 Prozent (Vorsaison 40 Prozent); die der Zweitligisten auf 9 Prozent (Vorsaison 0,2 Prozent).Â
Medienerlöse als tragende SĂ€uleÂ
Die gröĂten Einnahmen der Bundesliga wurden im Bereich der medialen Verwertung erzielt (33 Prozent), gefolgt von Werbeeinnahmen (22 Prozent), Transfereinnahmen (17 Prozent) und Spielertragseinnahmen (11 Prozent). Auch in der 2. Bundesliga war die mediale Verwertung die Haupteinnahmequelle (24 Prozent), hier gefolgt von den Spielertragseinnahmen (23 Prozent) sowie von den Werbeeinnahmen (18 Prozent). Beim Aufwand der Bundesligisten machten die Personalkosten fĂŒr den Spielbetrieb den gröĂten Anteil aus (35 Prozent, Vorsaison 36 Prozent). Bei den Zweitligisten lag dieser Wert bei 25 Prozent (Vorsaison 27 Prozent).Â
Weitere RekordeÂ
Vom Wachstum des ProfifuĂballs profitiert einmal mehr Vater Staat. So flossen fast 1,7 Milliarden Euro an die FinanzĂ€mter und Sozialversicherungen. Auch dies ist ein neuer Rekordwert. Somit hat der deutsche ProfifuĂball in den vergangenen zehn Spielzeiten insgesamt mehr als 14 Milliarden Euro an Steuern und Sozialabgaben entrichtet.Â
Auch die Zahl der Jobs in der Branche erreichte einen neuen Spitzenwert. Insgesamt 64.122 Menschen waren direkt oder indirekt bei den Klubs und ihren Tochtergesellschaften beschĂ€ftigt. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs die Stellenzahl um 4 Prozent.Â
Ambitionierte DFL-GeschĂ€ftsfĂŒhrerÂ
Mit Blick auf die positive wirtschaftliche Entwicklung erklĂ€rte DFL-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Marc Lenz, dass der deutsche ProfifuĂball mit einem ausgewogenen Einnahme-Mix und einer rationalen Mittelverwendung die immer schwierige Balance aus sportlicher WettbewerbsfĂ€higkeit und wirtschaftlicher StabilitĂ€t wahre. Nun gelte es, diesen vernĂŒnftigen Weg zu stĂ€rken und gemeinsam voranzukommen. Sein GeschĂ€ftsfĂŒhrerkollege Steffen Merkel ergĂ€nzte, dass die Rekorderlöse Ausdruck der groĂen gesellschaftlichen PopularitĂ€t des FuĂballs seien. Insbesondere werde jetzt daran gearbeitet, die Zentralvermarktung der Medienerlöse als SĂ€ule des ProfifuĂballs weiter zu stĂ€rken.
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