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VDV-Proficamp 2025 

Gemeinsam zu neuen Jobs 

Neue Kontakte knüpfen, Spielpraxis sammeln, unter Top-Bedingungen trainieren – das VDV-Proficamp 2025 bot vertragslosen Spielern auch in diesem Sommer wieder eine Bühne, um sich auf höchstem Niveau zu präsentieren. Dabei hat sich erneut gezeigt: Auch wer kurzzeitig ohne Klub ist, bleibt mit der VDV weiterhin im Spiel. 

Vier Wochen, drei Städte, jede Menge Fußball: Das VDV-Proficamp 2025 führte die Spieler von Kaiserau über Karlsruhe und Hennef wieder zurück nach Kaiserau. Schon der Auftakt hatte Signalwirkung: Kein Geringerer als NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann war vor Ort, um den Start persönlich zu begleiten. Ein starkes Zeichen dafür, welchen Stellenwert das Proficamp inzwischen auch außerhalb des Sports genießt. Für die Spieler war der Besuch ein klares Statement: Das VDV-Proficamp ist mehr als eine Übergangslösung, es ist eine echte Chance. 

Abseits des Rasens kam auch die persönliche Weiterentwicklung nicht zu kurz. In Vorträgen und Gesprächen mit Rechts- und Bildungsexperten der VDV erhielten die Spieler wertvolle Impulse für ihre Karriereplanung. Ergänzt wurde das Angebot durch sportpsychologische Unterstützung. So bot das Camp nicht nur sportlich, sondern auch inhaltlich den Rahmen, der die Teilnehmer auf ihrem weiteren Weg im Profifußball oder auch darüber hinaus vorbereitet. 

VDV-Cheftrainer Peter Neururer zog ein positives Fazit: „Wir hatten hervorragende Bedingungen, eine super Stimmung im Team und starke Gegner. Ergebnisse sind bei uns zweitrangig. Im Mittelpunkt steht die Möglichkeit, sich über mehrere Spiele hinweg zu zeigen.“ Und diese Gelegenheit nutzten die Teilnehmer mit voller Überzeugung. 

Die Bochum-Halbzeit als Wendepunkt 

Ein echtes Ausrufezeichen setzte das Team in der ersten Halbzeit gegen den VfL Bochum. „Da hat einfach alles gepasst“, so Neururer. „Die Jungs spielten auf ihren Lieblingspositionen, zeigten Qualität und haben sich gut verkauft. Für uns zählt nicht das Resultat, sondern dass jeder seine Chance bekommt.“ Das Spiel gegen die U 21 des VfL war weit mehr als nur ein Test, sondern zugleich eine Art Standortbestimmung, die zeigte, wie schnell eine funktionierende Einheit entstehen kann, auch wenn die Spieler sich vorher kaum kannten. 

Für Campteilnehmer Louis Hiepen war das Proficamp ein Volltreffer. „Ich war lange im Ausland und in Deutschland nicht mehr so präsent. Hier konnte ich Körner sammeln, vorspielen und mein Netzwerk erweitern.“ Die Partie gegen Bochum sieht auch er als Schlüsselmoment: „Fußballerisch war das unsere stärkste Leistung. Das hat uns als Gruppe einen richtigen Schub gegeben.“ Besonders positiv: Die Trainingssteuerung war individuell angepasst, fordernd, aber nicht überfordernd: Ideal, um sich wieder an die Wettkampfbelastung heranzutasten. 

Teamspirit statt Einzelkämpfer 

Auch Andreas Ivan lobte die schnelle Teambildung: „Man merkt sofort, dass alle hier das gleiche Ziel verfolgen. Aus Einzelspielern wurde in kurzer Zeit ein echtes Team. Auf und neben dem Platz hat es einfach gepasst.“ Gerade in den gemeinsamen Spielen sei spürbar gewesen, wie stark der Zusammenhalt gewachsen war. Ein Faktor, der nicht nur sportlich, sondern auch mental entscheidend sein kann. 

Selbst Spieler, die nur kurz am Camp teilnahmen, wie Kingsley Sarpei, zeigten sich beeindruckt: „Alles war top organisiert: von der Leistungsdiagnostik bis zum Platz. Auch wenn ich nur eine Woche dabei war, war es intensiv und professionell.“ Für ihn war das Camp ein wertvoller Schritt zurück in den Rhythmus nach seiner Verletzungspause. 

Am Ende bleibt der Eindruck eines Camps, das mehr ist als ein Hilfsangebot. Es ist ein Schaufenster für Talente, eine Plattform für Comebacks und ein Ort, an dem aus Einzelspielern wieder Mannschaften entstehen können. Oder wie VDV-Coach Neururer es zusammenfasst: „Die Jungs können sich glücklich und dankbar schätzen, so gute Wochen und Bedingungen gehabt zu haben.“ Mit dem Rückenwind aus harten Einheiten, selbstbewussten Auftritten und prominenter Unterstützung dürfen viele Teilnehmer nun mit neuem Mut in ihre fußballerische Zukunft blicken. 


Beim VDV-Proficamp haben vereinslose Spieler unter Leitung von Cheftrainer Peter Neururer die Chance, sich im Mannschaftstraining fit zu halten und sich in Testspielen gegen hochklassige Gegner für neue Jobs zu empfehlen. Unterstützt wird das VDV-Proficamp von der DFL. Vereinslose Vertragsspieler können grundsätzlich auch zwischen den Transferperioden I und II registriert werden. 

Infos zum VDV-Proficamp und zu den noch verfügbaren Teilnehmern gibt es auf der VDV-Website. 

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