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Trainerausbildung

Hilfe im Ausbildungsdschungel

Zum Jahresbeginn 2022 hatte der DFB die Trainerausbildung und die Zulassungskriterien reformiert, was bei vielen interessierten Spielern fĂŒr zahlreiche Fragen gesorgt hat. Die VDV kennt die Antworten und hilft den Mitgliedern weiter.

Spezialisten gefragt

Zur Pro-Lizenz (ehemals Fußball-Lehrer) als höchste Lizenzstufe fĂŒhren jetzt grundsĂ€tzlich zwei Wege; entweder als Erwachsenentrainer mit A-Lizenz oder ĂŒber den Pfad als Jugendtrainer mit den Lizenzstufen B+ (zuvor Elite-Jugend-Lizenz) und A+. GemĂ€ĂŸ den Vorgaben der UEFA wurden zudem die Torwarttrainerlizenzen B und A eingefĂŒhrt.

Grundsatz der Bestenauslese

Wer jetzt eine der oben aufgefĂŒhrten Lizenzen erwerben möchte, muss sich einem relativ komplexen AufnahmeprĂŒfverfahren stellen, bei dem es in den folgenden drei Kategorien Punkte zu sammeln gilt: Trainererfahrung, Spielererfahrung und relevante Bildung. Die vorhandenen AusbildungsplĂ€tze werden dann an die punktbesten Bewerber vergeben. Zudem sind Mindestvoraussetzungen zu erfĂŒllen (beispielsweise Trainererfahrungen in bestimmten Spielklassen).

Sonderweg fĂŒr aktive Profis

FĂŒr die Ausbildung zur Lizenzstufe B+ hat der DFB einen sogenannten „Players Pathway“ eingerichtet, der unter bestimmten Voraussetzungen aktiven und erfahrenen Profis der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga sowie der FLYERALARM Frauen-Bundesliga eine parallele Teilnahme ermöglicht. Große Teile dieser Ausbildung finden online statt. FĂŒr die PrĂ€senzphasen mĂŒssen sich die Klubs zuvor bereiterklĂ€ren, die Spieler vom Trainingsbetrieb freizustellen.

Hohe Kosten

Die Trainerausbildung ist nicht billig. So kostet beispielsweise die Teilnahme am Lehrgang zur Pro-Lizenz 19.000 Euro plus Kosten fĂŒr Unterkunft und Verpflegung. Die Ausbildung zur vorgeschalteten Lizenzstufe A+ dauert 10 bis 11 Monate und kostet 12.000 Euro plus 6.000 Euro fĂŒr Unterkunft und Verpflegung; die Lizenzstufe A kostet insgesamt 9.500 Euro.

VDV hilft

Es ist nicht leicht, sich im Dschungel der Trainerausbildung zurechtzufinden. VDV-Mitglieder können sich daher mit ihren Fragen an die Experten der Spielergewerkschaft wenden.

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