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VDV am Ball

Besserer Schutz vor ArbeitsunfÀllen

Die VDV setzt sich in einer Projektgruppe der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) dafĂŒr ein, dass der Gesundheitsschutz fĂŒr Sportler weiter verbessert wird.

Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

bekanntlich hat die VDV zuletzt durch GesprĂ€che mit dem Bundesministerium fĂŒr Arbeit und Soziales dazu beigetragen, die gesetzliche Unfallversicherung fĂŒr beschĂ€ftigte Sportler in der bestehenden Form aufrecht zu erhalten und damit einen großen sportpolitischen Erfolg errungen. Jetzt setzt sich die VDV in einer Projektgruppe der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) dafĂŒr ein, dass der Gesundheitsschutz fĂŒr Sportler weiter verbessert wird. 

Konkret sind wir als Spielergewerkschaft und Arbeitnehmervertretung in den Prozess eingebunden, eine UnfallverhĂŒtungsvorschrift fĂŒr den bezahlten Mannschaftssport (DGUV-Vorschrift) zu erarbeiten. Ziel des Projektes ist es nicht nur, die PrĂ€vention zu verbessern, um somit die Gesundheit der Athleten besser zu schĂŒtzen, sondern auch die Folgekosten von Verletzungen und somit die VBG-Beitragslast fĂŒr die Arbeitgeber zu senken. Wenn uns dies gelingt, hĂ€tten am Ende sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer einiges gewonnen.

Schon bei der konstituierenden Sitzung der Projektgruppe haben wir als Spielergewerkschaft darauf hingewiesen, dass Verbesserungen beim Gesundheitsschutz im Einklang mit bestehenden Athletenrechten erfolgen mĂŒssen – insbesondere im Hinblick auf Datenschutzbestimmungen im Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten. Zudem sei darauf zu achten, dass bei VerstĂ¶ĂŸen – beispielsweise dem Nicht-Tragen einer vorgeschriebenen SchutzausrĂŒstung – möglichst nicht der Athlet persönlich mit einem Bußgeld sanktioniert wird, sondern vielmehr die Arbeitgeber dazu verpflichtet werden sollen, dafĂŒr Sorge zu tragen, dass die angestellten Sportler die geltenden Arbeitsschutzbestimmungen einhalten.

Die VDV lĂ€dt alle beschĂ€ftigten Mannschaftssportler – auch außerhalb des Fußballs – ganz herzlich dazu ein, sich in den laufenden Prozess mit Fragen und Ideen einzubringen (Telefon 0203-449577, E-Mail rg.pafsieowfseeilkdetrenc@h).

Wir freuen uns auf konstruktive RĂŒckmeldungen und danken Euch schon jetzt fĂŒr Euren Einsatz und Euer Interesse.

In diesem Sinne alles Gute und beste GrĂŒĂŸe

Euer Ulf

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