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Neues aus der Welt des Fußballs:
Nationalspieler Cacau steht offenbar kurz vor einer Vertragsverlängerung bei Bundesligist VfB Stuttgart. "Diese Angelegenheit wird noch im März abgewickelt", sagte VfB-Sportvorstand Horst Heldt am Mittwoch. Dem 28 Jahre alten Angreifer Cacau, dessen aktueller Kontrakt zum Saisonende ausläuft, liegt angeblich ein unterschriftsreifer Drei-Jahres-Vertrag vor.
Im Hinblick auf die Partie am Freitagabend bei Schalke 04 (20. 30 Uhr/live bei Sky und Liga total) setzt VfB-Coach Christian Gross auf Innenverteidiger Georg Niedermeier. Der 24-Jährige soll den gelb-gesperrten Abwehrchef Matthieu Delpierre ersetzen und bekommt den Vorzug vor dem erfahrenen Khalid Boulahrouz: "Er arbeitet im Training sehr intensiv und ist sehr kopfballstark", begründete Gross seine Entscheidung zugunsten des Youngsters.
Für Gegner Schalke und Trainer Felix Magath hat der Schweizer ebenfalls nur lobende Worte parat. "Schalke ist eine absolute Spitzenmannschaft, taktisch sehr gut geschult. Magath kann schon im ersten Jahr den Titel holen", sagte Gross. Auch Heldt schwärmte vom ehemaligen VfB-Coach: "Magath ist ein guter Trainer, der es verstanden hat, in kürzester Zeit eine Mannschaft zu formen."
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Bayern-Coach Louis van Gaal kann noch nicht planen Quelle: Bongarts/Getty Images |
Bayern München muss sich noch bis zum 19. März gedulden - erst dann wird der Rekordmeister seinen Gegner im Viertelfinale der Champions League kennen. An diesem Tag findet in der Zentrale der Europäischen Fußball-Union (UEFA) im Schweizer Nyon die Auslosung für die Runde der letzten Acht sowie für das dann folgende Halbfinale statt. Den Bayern drohen starke Kontrahenten.
Neben den Münchnern hat am Dienstagabend auch der englische Renommierklub FC Arsenal um den früheren Dortmunder Tomas Rosicky das Viertelfinale erreicht. Am Mittwoch hatten Manchester United gegen den AC Mailand (Hinspiel: 3:2) und Real Madrid gegen Olympique Lyon (0:1) noch die Chance zum Weiterkommen. Abgeschlossen wird die erste K.o.-Runde in der kommenden Woche.
Minimalchance für StuttgartAm kommenden Dienstag treffen der FC Sevilla und ZSKA Moskau (1:1) sowie der FC Chelsea und Inter Mailand (1:2) aufeinander, am Mittwoch sucht der VfB Stuttgart bei Titelverteidiger FC Barcelona (1:1) seine kleine Chance, Girondins Bordeaux tritt gegen Oympiakos Piräus (1:0) an.
Bei der Auslosung wird es keine gesetzten Mannschaften mehr geben, auch ligainterne Duelle sind möglich. Spieltermine für die Viertelfinal-Hinspiele sind der 30. und 31. März, die Rückspiele finden am 6. und 7. April statt. Die Vorschlussrunde wird am 20. /21. sowie am 27./28. April ausgetragen, das Endspiel findet erstmals an einem Samstag, am 22. Mai in Madrid statt.
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Charilaos Pappas nach seiner Roten Karte gegen St. Pauli Quelle: Bongarts/Getty Images |
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Charilaos Pappas von Zweitligisten 1860 München für drei Punktspiele gesperrt. Der 26 Jahre alte Grieche hatte beim 2:1 gegen den FC St. Pauli wegen rohen Spiels die Rote Karte gesehen. Er wird den "Löwen" somit am Montag im Gastspiel beim MSV Duisburg, gegen den FSV Frankfurt (21. März) und beim 1. FC Kaiserslautern (29. März) fehlen.
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Dominik Stahl (l.) bekommt einen Profi-Vertrag Quelle: Bongarts/Getty Images |
Dominik Stahl, Mittelfeldspieler von Zweitligist 1860 München, erhält bei den "Löwen" einen Profi-Vertrag bis zum 30. Juni 2012. Der 21-Jährige war im Sommer 2004 von Bundesligist 1899 Hoffenheim ins Nachwuchsleistungszentrum der Münchner gewechselt.
In der laufenden Saison hat er sich von der zweiten 60-Mannschaft ins Zweitligateam gekämpft und dort sechs Spiele bestritten.
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Ralf Rangnick bleibt trotz Kritik bei der TSG Hoffenheim Quelle: Bongarts/Getty Images |
Trotz der Krise beim Bundesligisten 1899 Hoffenheim und der heftigen Kritik von Mäzen Dietmar Hopp wird Ralf Rangnick Trainer beim Herbstmeister der Vorsaison bleiben. "Die Zukunft von Ralf Rangnick steht nicht in Frage, weil er der beste Trainer ist, den man sich vorstellen kann", sagte Manager Jan Schindelmeiser dem Sport-Informations-Dienst (SID) und dementierte Berichte über ein für diese Woche terminiertes Krisengespräch zwischen Hopp und Rangnick.
"Es gibt keinen anberaumten Krisengipfel oder etwas ähnliches. Das ist Unsinn. Vielleicht treffen sich Dietmar Hopp und Ralf Rangnick und sprechen über die Situation, weil es der Wunsch des Trainers ist", erklärte Schindelmeiser, der mit Verständnis auf die Hopp-Schelte reagierte: "Ich bin nicht böse, wenn Dietmar Hopp auch mal ein Ventil braucht. Ich weiß, dass er mittlerweile schon wieder anders darüber denkt."
"Kritik muss auch mal zum Ausdruck gebracht werden"Hopp hatte den Profis, die erst sieben Punkte in der Rückrunde holten und im grauen Niemandsland der Tabelle angekommen sind, Alibi-Fußball sowie mangelnde Einsatzbereitschaft vorgeworfen. Vor Hopp hatte auch Schindelmeiser selbst die Spieler heftig kritisiert und von der Mannschaft vor dem Spiel am Sonntag gegen Werder Bremen (15.30 Uhr/live bei Sky und Liga total) einen "Bewusstseins- und Umdenkungsprozess" gefordert.
Schindelmeiser steht immer noch zu dieser Kritik, relativierte aber seine Äußerungen. "Die Orientierung geben wir schon vor. Kritik muss auch mal zum Ausdruck gebracht werden. Ich will mich nicht an die Situation gewöhnen", meinte der Manager: "Aber das wissen die Jungs auch. Der eine oder andere ist eben verunsichert. Man kann nicht alles auf den Schultern der Spieler abladen. Da sehen wir uns schon als Gesamtgebilde."
Mit Rangnick gestärkt aus der KriseSchindelmeiser hofft, dass der Klub die momentane Krise erfolgreich meistern kann und sich positiv weiterentwickelt. "Diese Situation ist auch eine Chance für uns. Wenn wir sie überstehen, können wir gestärkt daraus hervorgehen", erklärte der Funktionär: "Rückschläge sind normal. Wir müssen nur die richtigen Schlüsse daraus ziehen."
An der Bewältigung der Krise will auch Rangnick, dessen Vertrag bis 2011 läuft, tatkräftig mitarbeiten. Der Coach, der zuletzt ausgelaugt wirkte, will entgegen den Spekulationen über einen vorzeitigen Abschied aus dem Kraichgau die Wende schaffen. "Ich habe die Kraft, was zu bewegen", sagte Rangnick der Rhein-Neckar-Zeitung.
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Manfred Amerell ist das Lachen vergangen Quelle: Bongarts/Getty Images |
Manfred Amerell hat Theo Zwanziger erneut scharf attackiert und dem DFB-Präsidenten im Sitten-Skandal Parteilichkeit vorgeworfen. "Ich werde nie kapieren, dass sich ein Mensch zu so was erdreistet, dass nur einseitig aufgeklärt wird. Das ist die größte menschliche Enttäuschung meines Lebens, dass ein Präsident mit so viel Erfahrung rücksichtslos über Leichen geht", erklärte Amerell der Sport Bild.
Der Respekt vor Menschen habe Zwanziger in jeder Beziehung gefehlt. "Es ist jeder beschädigt, jeder kaputt", sagte Amerell, der von "blindwütigen Ermittlungen" des DFB sprach. Unverständlich sei ihm, "dass man sämtliche Geschichten außer Kraft setzt, die rechtsstaatlich zu beachten sind."
Der frühere Schiedsrichtersprecher Amerell, der von Bundesliga-Referee Michael Kempter und drei weiteren Unparteiischen der sexuellen Belästigung beschuldigt wird, sieht die Vorgehensweise Zwanzigers als Rachefeldzug gegen seine Person an. Grund dafür soll ein verbaler Schlagabtausch zwischen Amerell und Zwanziger sein, der am 31. Januar 2002 stattgefunden haben soll.
"Mit mir reden sie so nicht"Der jetztige DFB-Boss fungierte damals noch als DFB-Schatzmeister. "Irgendwann ist es unter Zeugen in eine Tonart ausgeartet, wo wir Schiedsrichter uns sagten, das lassen wir uns nicht mehr bieten. Da sagte ich: 'Passen sie mal auf, Herr Zwanziger, so können sie mit ihren Angstellten im Hause hier reden, das werden die sich gefallen lassen. Mit mir reden sie so nicht.' Das hat er mir nie vergessen", berichtete Amerell.
Kempters Zukunft als Schiedsrichter sieht der 63-jährige Amerell mehr als skeptisch. "So wie Kempter lügt, pfeift er kein Spiel mehr. Er hat sich leider um Kopf und Kragen gelogen." Amerell glaubt aber auch, dass der 27-jährige Kempter "benutzt" wurde. "Die Interviews und alles, das ist nicht authentisch der Michael Kempter. Weder Wortwahl noch Duktus sind von ihm", sagte Hotelier Amerell.
Amerell wehrte sich zudem gegen Vorwürfe von Kempter, er habe ihn unter Druck gesetzt, wenn er keine Liebes-E-Mail schrieb. "Wenn ich in meinen Leitz-Ordner schaue, ist es genau umgekehrt", erklärte Amerell.
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Ein bulgarischer Schiedsrichter sieht vom Verband abermals die Rote Karte Quelle: Bongarts/Getty Images |
Zum dritten Mal binnen drei Jahren ist der bulgarische Schiedsrichter Angel Angelow vom nationalen Verband BFU gesperrt worden. Der Referee wurde für vier Runden aus dem Verkehr gezogen, nachdem Angelow am vergangenen Wochenende beim 3:1-Sieg von Lewski Sofia gegen Minijor Pernik in der Schlussphase beim Stand von 1:1 einen umstrittenen Strafstoß für die Platzherren gegeben und einen weiteren Spieler der bereits dezimierten Gäste wegen Protesten vom Platz gestellt hatte.
Für Angelow bedeutet die Suspendierung schon die dritte Zwangspause. Bereits 2007 war der Unparteiische wegen schwacher Leistungen für vier Spiele gesperrt worden, ehe die BFU Angelow im Vorjahr wegen Vorwürfen der Parteinahme zugunsten von Erstligist ZSKA Sofia vorübergehend sogar von der Schiedsrichter-Liste strich.
Rekordmeister Bayern München hat offenbar doch weiterhin Interesse an einer Verpflichtung von Nationaltorhüter Manuel Neuer von Liga-Rivale Schalke 04. "Es ist kein Geheimnis, dass wir Manuel Neuers Entwicklung weiter im Auge behalten", sagte Bayern-Sportdirektor Christian Nerlinger der Sport Bild.
Die Aussage überrascht, nachdem die Führungsetage der Bayern zuletzt mehrfach betont hatte, dass das Thema Neuer nach Schalkes Weigerung, den 23-Jährigen abzugeben, erledigt sei. Außerdem haben die Münchner angekündigt, mit Keeper Jörg Butt als Nummer eins in die neue Saison gehen zu wollen.
Neuers Nationalmannschaftskollege Rene Adler ist derweil keine Option für den Tabellenführer der Bundesliga. "Von unserer Seite ist Rene Adler kein Thema", sagte Nerlinger über den Torhüter von Bayer Leverkusen.
Der italienische Erstligist AC Florenz fühlt sich nach dem Aus im Achtelfinale der Champions League gegen den deutschen Rekordmeister Bayern München verschaukelt. "Wir können nicht vergessen, was im Hinspiel in München geschehen ist", sagte AC-Präsident Diego Della Valle. Trainer Cesare Prandelli fügte an: "Wir sind sehr verbittert."
Das Abseitstor von Miroslav Klose beim 2:1-Sieg der Bayern im Hinspiel erhitzte noch immer die Gemüter der Italiener, dazu kamen weitere strittige Szenen im Rückspiel (2:3). "Wir empfinden große Wut und Enttäuschung", berichtete Torhüter Sebastien Frey, "doch wir haben uns nichts vorzuwerfen." Auch Della Valle lobte die aufopferungsvoll kämpfenden Spieler: "Wir sind sehr stolz auf dieses Ergebnis."
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Bayern-Sportdirektor Christian Nerlinger ist zufrieden Quelle: Bongarts/Getty Images |
Christian Nerlinger, Sportdirektor des FC Bayern München, spricht im Interview nach dem Einzug in das Viertelfinale der Champions League gegen den AC Florenz über das schlechte Wetter in der Toskana, die Qualität zurückzukommen und die Chancen in der nächsten Runde.
Frage: "Christian Nerlinger, wie bewerten Sie das 2:3 in Florenz, das dem FC Bayern den Einzug ins Viertelfinale in der Champions League beschert hat?"
Christian Nerlinger: "Es war unter sehr schwierigen Wetterbedingungen eine schwere Aufgabe. Wir haben spielerisch trotz des starken Windes sehr gut agiert. Dass wir so viele Chancen zugelassen haben, war allerdings schon etwas beunruhigend. Ich hätte mir einen etwas geruhsameren Abend gewünscht."
Frage: "Was hat die Mannschaft ausgezeichnet?"
Nerlinger: "Ich muss ihr ein Riesenkompliment für ihre unglaubliche Einstellung machen. Es ist ein schönes Gefühl, wenn man weiß, dass die Qualität vorhanden ist, immer zurückzukommen."
Frage: "Muss Torwart Jörg Butt vor dem 0:1 den Ball nicht festhalten?"
Nerlinger: "Das war kein Fehler. Ich mache ihm in keinster Weise einen Vorwurf. Es ist fast unmöglich, diese Bälle festzuhalten, vor allem bei diesen Bedingungen. Da kann man einen Ball auch einmal abprallen lassen."
Frage: "Wie hat Ihnen das Champions-League-Debüt des 17-jährigen David Alaba gefallen?"
Nerlinger: "Sehr gut."
Frage: "Was trauen Sie dem FC Bayern in der Champions League nun zu?"
Nerlinger: "Jetzt trifft die Creme de la Creme aufeinander. Da wird die Luft natürlich immer dünner. Aber wir freuen uns auf die Spiele und können mit Selbstvertrauen reingehen."
Frage: "Am Samstag steht schon wieder der Bundesliga-Alltag gegen Freiburg an..."
Nerlinger: "Das ist ein sehr wichtiges Spiel. Wir werden versuchen, uns weiter abzusetzen. Ich hoffe, dass wir bis Samstag wieder ausgeruht sind."
Das Benefizspiel zwischen der Nationalmannschaft Haitis und den "ran-Allstars" zugunsten der Erdbebenopfer des Karibikstaates hat einen Erlös von 435.000 Euro erzielt. Am vergangenen Sonntag hatten in Augsburg vor knapp 20.000 Zuschauern die haitianischen Fußballer 6:2 gegen die unter anderem mit den Ex-Profis Giovane Elber, Mehmet Scholl und Sergej Barbarez sowie den TV-Stars Oliver Pocher und Elton angetretenen Allstars gewonnen.
Die Summe setzt sich aus Zuschauerspenden, Kartenerlösen des Zweitligisten FC Augsburg und Werbeerlösen des übertragenden TV-Senders Sat.1 zusammen. Mit dem Geld soll dem haitianischen Fußballverband beim Aufbau einer regionalen Fußballförderung geholfen werden. Nach einem geeigneten Grundstück für den Bau eines Fußball-Internats werde bereits gesucht.
Insgesamt verfolgten bis zu 1,93 Millionen Zuschauer das Benefizspiel. Auch in Haiti wurde die Partie live übertragen.
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Bayerns Arjen Robben schockte den AC Florenz Quelle: Bongarts/Getty Images |
Nach dem Ausscheiden des AC Florenz im Achtelfinale der Champions-League gegen den deutschen Rekordmeister Bayern München lagen Stolz und Wut in Italien nah beieinander. "Fiorentina, großartig - aber vom Pech verfolgt", titelte die Gazzetta dello Sport in Bezug auf die strittigen Schiedsrichter-Entscheidungen in Hin- und Rückspiel. Tuttosport brachte es auf den Punkt: "Wut in Florenz."
Arjen Robbens entscheidendes Tor zum 2:3-Endstand schockte die Italiener. So schrieb der Corriere dello Sport: "Robben vernichtet Florenz. Der Niederländer zerstört die Träume der Fiorentina." Auch Tuttosport verneigte sich vor dem 26-Jährigen und adelte den Treffer des niederländischen Nationalspielers als "Robbens Meisterwerk".
Die italienischen Pressestimmen im Überblick:Gazzetta dello Sport: "Fiorentina - großartig, aber vom Pech verfolgt. Drei Tore genügen nicht, es geht alles schief. Nach dem Diebstahl von München darf Florenz im Rückspiel lange hoffen, doch dann werden sie von Robben eiskalt bestraft. Robben ist Bayerns bester Spieler, er vereint Geschwindigkeit und Qualität. Am Ende protestieren 40.000 Fans gegen (Präsident Michel) Platini und die UEFA."
Corriere dello Sport: "Robben vernichtet Florenz' Champions-League-Träume. (Trainer Cesare) Prandelli ist verbittert. Doch niemand kann verneinen, dass der Schiedsrichter-Fehler aus dem Hinspiel entscheidend war."
Tuttosport: "Fiorentinas Illusion ist verraucht. Das 3:2 genügt nicht fürs Weiterkommen. Robbens Meisterwerk vernichtet die Träume. Wut in Florenz, dennoch sollten wir stolz sein."
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In Burghausen wird der Ball nicht rollen Quelle: Bongarts/Getty Images |
Das für den heutigen Mittwoch angesetzte Nachholspiel der 3. Liga zwischen Wacker Burghausen und dem SSV Jahn Regensburg musste wegen Unbespielbarkeit des Platzes erneut abgesagt werden. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.
Zweitligist 1860 München hat im Zuge des Wett- und Manipulationsskandals schwere Vorwürfe gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) erhoben. Vizepräsident Franz Maget warf dem DFB Rufschädigung und Verletzung der Sorgfaltspflicht vor, Trainer Ewald Lienen sprach von einer "Sauerei" und Sportdirektor Miroslav Stevic meinte: "Wir werden ohne Fakten unter Verdacht gestellt."
Hintergrund der Vorwürfe ist die Mitteilung des DFB vom Montag, wonach die Zweitliga-Begegnung zwischen 1860 und Rot Weiss Ahlen vom 8. Februar, die Ahlen 1:0 für sich entschieden hatte, möglicherweise manipuliert worden sein könnte. Sowohl Ahlen als auch "Sechzig" hatten nach Bekanntwerden der Vorwürfe jeglichen Verdacht von sich gewiesen, die "Löwen" legten nun in verschiedenen Medien nach.
"So geht der Fußball kaputt""Ich kann das Vorpreschen des DFB nicht verstehen. Man muss schon sehr gute Argumente haben, sonst ist man schnell in der Ebene des Rufmords", sagte Lienen und ergänzte aufgebracht: "Bis jetzt steckt da nicht ein Funken Wahrheit drin. Das ist eine Sauerei. So geht der Fußball kaputt." Er warf dem DFB eine "klare Verletzung der Sorgfaltspflicht" vor.
Ähnlich äußerte sich Maget. Der DFB habe seine Fürsorgepflicht gegenüber dem Mitglied 1860 verletzt, sagte der SPD-Politiker: "Das ist ungeheuerlich. Das ist rufschädigend, das lassen wir uns nicht gefallen." Die Vorwürfe seien "völlig substanzlos. Möglicherweise werden Vermögenswerte von uns zerstört, junge Leute kaputtgemacht". Der DFB müsse seiner Fürsorgepflicht endlich nachkommen, forderte Maget: "Er muss uns schützen."
"Das Fass ist voll"Lienen und Maget stellten sich schützend vor die "Löwen"-Spieler, die nach Angaben der "Sechzig"-Verantwortlichen nun zu Unrecht unter dem Verdacht der Manipulation stünden. "Wir vertrauen unseren Jungs ohne Einschränkung zu hundert Prozent", sagte Maget. Stevic meinte: "Das Fass ist voll. Mir kommt es so vor, als ob wir für sämtliche Weltkatastrophen mitverantwortlich wären. Das ist Wahnsinn!"
Die "Löwen" sind wohl auch verstimmt, weil sie nach wie vor nicht wissen, "was uns konkret vorgeworfen wird", wie Maget betonte. Mit Befremden nahmen sie zur Kenntnis, dass - entgegen anderslautender Meldungen - die Staatsanwaltschaft Bochum in dieser Sache angeblich noch gar nicht ermittelt. "Bisher kann ich noch nicht einmal bestätigen, dass die Unterlagen überhaupt bei uns eingegangen sind", zitierte die Bild-Zeitung Oberstaatsanwalt Gerrit Gabriel.
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Erst wieder gegen den VfB Stuttgart dabei: Mario Gomez Quelle: Bongarts/Getty Images |
Bei Bayern München vergrößern sich in der heißen Phase der Saison die Personalprobleme. Nach Martin Demichelis und Diego Contento fällt nun auch Nationalspieler Mario Gomez verletzt aus. Der Torjäger zog sich beim Viertelfinal-Einzug des deutschen Rekordmeisters in der Champions League beim AC Florenz einen Muskelfaserriss in der rechten Wade zu und wird laut Bayern-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt "zwei bis drei Wochen" pausieren müssen.
Damit wird der erfolgreichste Saisontorschütze der Münchner (zehn Treffer) frühestens zum Bundesliga-Heimspiel am 27. März gegen seinen Ex-Klub VfB Stuttgart wieder zur Verfügung stehen. Gomez musste wegen seiner Wadenverletzung beim 2:3 in Florenz (Hinspiel 2:1) in der 30. Minute vom Platz. Für den 24-Jährigen wurde sein Nationalmannschaftskollege Miroslav Klose eingewechselt.
Auch Demichelis und Contento fallen ausNeben Gomez muss Trainer Louis van Gaal noch länger auf den Argentinier Demichelis verzichten. Der Abwehrspieler hatte vor einer Woche beim Länderspiel gegen Deutschland mehrere Knochenbrüche im Gesicht erlitten. In Florenz fehlte zudem Diego Contento (Risswunde am Knie). Er ist aber möglicherweise am Samstag (18.30 Uhr/live bei Sky und Liga total) im Bundesligaspiel gegen den SC Freiburg wieder dabei.
Der deutsche Rekordmeister Bayern München hat nach dem 2:3 (0:1) beim AC Florenz und dem Einzug ins Viertelfinale der Champions League bereits Einnahmen von rund 40 Millionen Euro sicher. Für das Erreichen des Viertelfinales gab es 3,3 Millionen Euro, dadurch hat der FC Bayern bereits 16,2 Millionen an UEFA-Prämien eingenommen.
Dazu kommen etwa 15 Millionen aus dem sogenannten Marketingpool und noch die Erlöse aus den Ticketverkäufen. Inklusive des ausverkauften Heimspiels im Viertelfinale dürfte dies noch einmal bis zu acht Millionen Euro ausmachen.
Die bisherige UEFA-Prämie ergibt sich aus einem Antrittsgeld in Höhe von 7,1 Millionen Euro. Dazu kommen für drei Siege (je 800.000) und ein Remis (400.000) in der Gruppenphase weitere 2,8 Millionen Euro, für den Einzug ins Achtelfinale 3 Millionen und nun 3,3 Millionen für das Viertelfinale.
Champion kassiert abFür das Halbfinale würde es noch einmal 4 Millionen geben, weitere 5,2 Millionen für die Final-Teilnahme. Der Champions-League-Sieger erhält sogar 9 Millionen Euro. Nach der Gruppenphase in der Champions League können die Klubs somit in den K.o.-Runden bis zu 19,3 Millionen Euro an Prämien verdienen.
In der vergangenen Saison hatten die Bayern das Viertelfinale der "Königsklasse" erreicht und kamen so durch UEFA-Prämien und den Marketingpool, aus dem Gelder je nach den Fernseherlösen eines Landes verteilt werden, auf Einnahmen in Höhe von 34,566 Millionen Euro.
Die genauen TV-Einnahmen für die Bayern hängen aber vom Abschneiden des VfB Stuttgart ab, der als zweite deutsche Mannschaft ebenfalls noch das Viertelfinale erreichen kann. Sollten die Schwaben im Achtelfinale gegen den FC Barcelona scheitern, würde der Anteil für den FC Bayern im Viertelfinale entsprechend höher ausfallen.
Franz Beckenbauer, Ehrenpräsident des Rekordmeisters Bayern München, hält wenig von den Regeländerungsplänen von Bayern-Trainer Louis van Gaal. "Darüber wurde schon vor Jahrzehnten diskutiert. Dann gäbe es bald noch mehr Spezialisten. Besser nicht. Lasst den Fußball so einfach und klar wie er ist, mit all seinen Fehlern", sagte Beckenbauer der Bild-Zeitung.
Van Gaal hatte unter anderem die Abschaffung der Linienrichter und den Einsatz von Kameras gefordert. Beckenbauer erteilte diesen Ideen eine Absage. "Am Ende muss doch der Mensch entscheiden, auch wenn er sich drei Zeitlupen und fünf Wiederholungen anschaut", sagte Beckenbauer, "selbst dann können Abseitsstellungen so knapp sein, dass man unterschiedlicher Meinung sein kann."
Beckenbauer von Torrichtern überzeugtVon den bereits in der Europa League getesteten Torrichtern ist Beckenbauer dagegen überzeugt: "Im Strafraum wird weniger gehalten und gestoßen, weil die Spieler wissen: Direkt neben dem Tor schaut einer genau hin." Diese Neuerung könne eine Lösung für die Zukunft sein, "aber bitte nicht Kameras", sagte der 64-Jährige.
Seine Abneigung gegen technische Hilfsmittel begründete das Exekutivmitglied des Fußball-Weltverbandes (FIFA) mit einem für Deutschland schmerzhaften Erlebnis. "Das Wembley-Tor 1966 gehört doch zu den Legenden des Fußballs. Darüber reden wir in England und Deutschland seit mehr als 40 Jahren und in 40 Jahren wahrscheinlich auch noch", sagte er.
Es ist erst das Viertelfinale, doch für die Bundesliga geht es schon um das Endspiel in der "Königsklasse": Die Fußballerinnen des deutschen Meisters Turbine Potsdam und des UEFA-Cup-Siegers FCR Duisburg können heute mit Erfolgen in den Viertelfinal-Hinspielen der Champions League den Grundstein für ein deutsches Halbfinal-Duell legen. Damit wäre der Endspiel-Einzug eines Bundesligisten im Premierenjahr des neu geschaffenen Wettbewerbs gesichert.
Mit dem Einzug ins Finale wollen sich die Potsdamer schon vor der Partie gegen den norwegischen Meister Röa IL (19 Uhr) allerdings nicht begnügen. "Wir wollen die Champions League gewinnen", erklärte Trainer Bernd Schröder gewohnt selbstbewusst. Ein Selbstläufer wird das Duell gegen die Norwegerinnen nach Ansicht Schröders aber nicht.
Schröder kann wieder auf die Algarve-Cup-Rückkehrer setzen"Wir sind nicht der klare Favorit, als den die Öffentlichkeit uns gerne sieht. Aber wir wollen natürlich gewinnen, um mit einer guten Position ins Rückspiel nach Oslo zu reisen. Schließlich haben wir noch viel vor", sagte der Coach, den allerdings eine große Sorge plagt. "Ich weiß nicht ganz, wo wir als Mannschaft stehen", sagte Schröder mit Blick auf die jüngsten Spielausfälle in der Liga aufgrund der winterlichen Witterung.
Immerhin kann der Trainer auf seine sechs Nationalspielerinnen Fatmire Bajramaj, Anja Mittag, Babett Peter, Jennifer Zietz, Nadine Keßler und Bianca Schmidt bauen, die sich noch in der vergangenen Woche beim Algarve Cup in Portugal in glänzender Form präsentiert haben.
An der Algarve bereitete sich Röa auf das Viertelfinale vor. Wie die Potsdamerinnen haben auch die Norwegerinnen, in deren Reihen fünf Nationalspielerinnen stehen, große Ziele. "Wenn wir Potsdam schlagen, gewinnen wir auch die Champions League", erklärte Coach Geir Nordby, dessen Schützlinge in Norwegen nur als "Dynamite Girls" bekannt sind.
Arsenals Damen zu Gast beim FCREine Partie mit viel Zündstoff erwarten auch die Duisburger gegen den FC Arsenal (19.30 Uhr). "Das ist ein vorweggenommenes Endspiel. Dieses Spiel muss man sehen", sagte der FCR-Vorsitzende Guido Lutz, der rund 5000 Zuschauer in der MSV-Arena erwartet.
Um gegen den UEFA-Cup-Sieger des Jahres 2007 bestehen zu können, benötigen die Duisburgerinnen nach Ansicht von Lutz defintiv einen Heimsieg. "Ein Sieg mit einem oder zwei Toren könnte reichen. Aber es wird am Ende sicher ganz eng", sagte Lutz, der vor allem auf EM-Torschützenkönigin Inka Grings hofft: "Sie hat beim Algarve Cup sieben Tore gemacht und ist super drauf."
Im Achtelfinale der Champions League stehen zwei der Mitfavoriten heute Abend schon vor dem Aus. Während der AC Mailand nach dem 2:3 im Hinspiel gegen Manchester United (20.45 Uhr, live bei Sky) immerhin gegen einen letztjährigen Finalisten auszuscheiden droht, käme ein Aus von Real Madrid gegen den französischen Klub Olympique Lyon (20.45 Uhr, live bei Sky und in Sat.1) mehr als überraschend.
Real nach 0:1 unter DruckDoch das Team von Trainer Manuel Pellegrini steht nach der 0:1-Hinspielniederlage vor heimischer Kulisse mächtig unter Druck und will das sechste Achtelfinal-Aus in Folge mit allen Mitteln verhindern. Sicher verzichten müssen die Madrilenen dabei auf den gelbgesperrten Xabi Alonso, ein Fragezeichen steht hinter Karim Benzema. Der Stürmer, der im Sommer vom Gegner Lyon zu den "Königlichen" wechselte, klagt über Leistenbeschwerden.
Nichtsdestotrotz nimmt Mitspieler Guti das Team in die Pflicht: "Es wäre ein großer Misserfolg gegen Lyon auszuscheiden. Sie haben zwar ein gutes, aber wahrlich nicht eines der besten Teams in Europa." Kampflos ergeben wollen sich die Franzosen aber nicht. "Es ist auch nur ein Spiel elf gegen elf und wir haben keine Angst vor den Stars aus Madrid", sagt Lyons Kapitän Chris.
Topspiel in ManchesterNoch mehr Stars als in Madrid werden in der zweiten Partie des Tages den Rasen betreten. Im Old Trafford kommt es zwischen Manchester United und dem AC Mailand zu einem echten Topspiel. Nach dem 3:2-Auswärtserfolg im Hinspiel gehen die Engländer als Favoriten ins Spiel. Zusätzliches Selbstvertrauen hat sich das Team von Sir Alex Ferguson am Wochenende in der englischen Premier League geholt. Durch einen 1:0-Auswärtssieg bei den Wolverhampton Wanderers übernahmen sie zumindest vorübergehend die Tabellenführung vom FC Chelsea. Gegen Milan wird auch Wayne Rooney, Doppeltorschütze aus dem Hinspiel, nach überstandenen Knieproblemen wieder mitwirken. Allein ein Blick in die Statistikbücher spricht gegen "ManUnited".
In allen bisherigen vier Aufeinandertreffen in der K.o.-Runde des Landesmeister-Wettbewerbs hat sich der AC Mailand durchgesetzt. Zuletzt hatten sie dabei in der Saison 2006/2007 im Halbfinal-Rückspiel ebenfalls einen 2:3-Rückstand aufgeholt und drei Wochen später die Champions League gewonnen.
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Muss gegen Valencia zuschauen: Zlatan Ibrahimovic Quelle: SID/AFP/Pierre-Philippe Marcou |
Der spanische Meister FC Barcelona muss im Spitzenspiel am kommenden Sonntag gegen den FC Valencia auf Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic und Trainer Pep Guardiola verzichten. Beide wurden nach ihren Platzverweisen am vergangenen Wochenende beim 2:2 bei UD Almeria für ein Spiel gesperrt.
Ibrahimovic hatte nach einem Kopfballduell eine umstrittene Rote Karte gesehen, Guardiola hatte eine weitere Entscheidung des Schiedsrichters mit den Worten "Du pfeifst alles verkehrt herum, du kapierst es nicht" kommentiert und war daraufhin auf die Tribüne verbannt worden.














